Drei Erkenntnisse aus zwei Jahren Pandemie und sechs Wochen Krieg

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Wir haben die eine Krise hinter uns gebracht und schon steht die nächste vor der Tür. Und diese ist sogar verheerender als die erste Krise. Sie weckt neue Ängste und Sorgen.

Sie weckt mehr Mitgefühl:

Die eine Krise hat die Menschheit entzweit. Die zweite Krise scheint viele von uns wieder zu vereinen. Zumindest in der Sehnsucht nach Frieden und einer Chance auf Leben für alle Menschen.

Neben all dem Mitgefühl und der humanitären Hilfe, die wir in die Ukraine schicken, gibt es Erkenntnisse, die mich diese Krisen gelehrt haben.

Drei Erkenntnisse aus zwei Jahren Pandemie und sechs Wochen Krieg in Europa:

1. Die Welt reagiert aus der Angst heraus – und die Welt lässt sich mit Angst regieren

Die Welt spielt verrückt. Und das schon seit über zwei Jahren. Von „Angst-Politik“ und vom „Angst-Minister Lauterbach“ ist die Rede.

Wir reagieren aus der Angst heraus: die negative Presse, die wir seit Monaten in Reutlingen wegen Groß-Demonstrationen gegen die Covid-Maßnahmen haben, spricht ihre eigene Sprache.

Aber auch Regierungen nutzen die Angst, um zu regieren: Putin beweist es täglich. Nur wenige Tage nach seiner Invasion in die Ukraine droht er mit dem Einsatz von Atomwaffen – und hält damit seit Wochen die Welt in Atem. Obwohl alle Experten immer wieder bekräftigen, dass die Waffe nicht die eigentlichen Atombomben sind, sondern „lediglich“ die Angst vor Atomwaffen. Genau das weiß Putin und genau diese Waffe setzt er ein.

Und da kommen wir direkt zu Punkt 2:

2. Es gibt nicht die eine Wahrheit

Während der Coronakrise gab es immer wieder verschiedene wissenschaftliche Meinungen. Ich war schon schnell irritiert. Und habe früh damit aufgehört, nur einem zuzuhören. Ich habe vielen zugehört. Und das hat mich in meinem Gefühl bestätigt: Es gibt nicht die eine Wahrheit. Da sind zu viele Meinungen und zu viele persönliche Interessen in solch einer Pandemie.

Genau dasselbe empfinde ich jetzt während des Ukraine-Kriegs: Der eine findet, dass Putin mit dem Rücken an der Wand steht, der andere ist überzeugt, dass das erst der Anfang war.

Und dazwischen steht die Weltbevölkerung und blickt hoffnungsvoll zu denen, die uns versprechen, dass sich bald das Gute durchsetzt. (Und das wird es, davon bin ich überzeugt!)

westandwithukraine

Was mich zu meinem dritten Punkt bringt:

3. Jedermanns Meinung und jedermanns Gefühle zählen!

Ich glaube, dass Liebe stärker ist als Hass. Und meine Meinung ist wichtig!
Ja, meine Gefühle zählen! Und das gilt auch für dich, für deine Meinung und deine Gefühle!

Selbst wenn sie vom allgemeinen Tenor abweicht: Du bist jemand und du hast ein Recht auf deine eigene Meinung.

Leider haben die vielen unterschiedlichen Meinungen die Gesellschaft in der Pandemie gespaltet. Was ich bedauerlich finde. Mit ein bisschen Mitgefühl und Toleranz kann man jede Meinung akzeptieren – so lange sie niemandem nachweislich schadet.

Wenn es um Krieg in Europa geht, dann halten wir zusammen.
Wir können es doch! Und darum geht es, oder?

Du hast eine Stimme, nutze sie!

Hier sind drei meiner Erkenntnisse:

  1. Angst spaltet uns – Angst eint uns.
  2. Experten bringen uns in Krisen nicht weiter.
  3. Meine Meinung und meine Gefühle zählen.

Was hast du in den letzten zwei Jahren aus den Krisen „Pandemie“ und „Krieg in der Ukraine“ gelernt?


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