Selbstliebe to go – so stärkst du deine Liebe zu dir selbst!

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Selbstliebe – das Resultat von Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Wie du es ausdrückst, stärkst und festigst, darum geht es in diesem Beitrag.

Letzte Woche habe ich über den Unterschied von Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstliebe geschrieben. Die Selbstliebe ist das höchste Gefühl.Wenn du dich bedingungslos selbst liebst, erschüttert dich nichts, was im Außen geschieht.

In deiner Vergangenheit gab es eine Menge Selbstliebe

Als du geboren wurdest, hast du dich selbst geliebt. Du fandest nicht, dass du hässlich bist oder Fehler gemacht hast. Du hast dich nicht mit anderen verglichen oder dich gefragt, warum dir dies und jenes passiert und es anderen blendend ergeht.

Wenn du dich beschwert hast, dann nur, weil du die Windel voll hattest oder der Magen leer war. Womöglich hattest du mal Bauchschmerzen oder einen Albtraum. Aber ansonsten warst du zufrieden und glücklich.

Als du herangewachsen bist, hat sich das geändert. Du wurdest durch dein Umfeld konditioniert und bist vom Weg der Selbstliebe abgekommen. Meist deshalb, weil es dir schlicht so vorgelebt wurde.

Bis heute ist es in vielen Familien weitverbreitet, dass nur ein anständiger Mensch ist, wer sich für andere aufopfert, immer Ja und Amen sagt, jederzeit für Familie und Freunde da ist. Und bitte schön immer darauf achtet, nicht unangenehm aufzufallen … was denken sonst die Nachbarn?

Zurück in die Spur – mit Selbstbewusstsein

Dass diese Denkweise ungesund ist, ist keine lebensverändernde Enthüllung. Dennoch ist es ein erster Schritt, dieses unbewusste Muster zu enthüllen und es sich bewusst zu machen:

Dein Selbstbewusstsein hilft dir, diese Vorgänge in dir zu erkennen. Indem du dir deiner selbst bewusst wirst, entdeckst du, wie du dich seit deiner Kindheit sabotierst und dich um den wertvollsten Schatz bringst, den du hast: deine Selbstliebe.

Selbstbewusstsein bedeutet, du wirst dir bewusst, wer du (wahrhaft) bist. Du wirst dir deiner wahren Werte bewusst und erkennst, welchen Weg du bisher gegangen bist und welchen du in Zukunft wählst.

Mehr dazu findest du in meinem Beitrag „Was ist der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwert und Selbstliebe“.

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Ich habe darüber nachgedacht, wie man seine Selbstliebe mit kräftigen Übungen festigt. Hier sind sechs Ideen für dich: 6 Wege, wie du deine Selbstliebe festigst und steigerst:

1. Schau auf dein inneres Kind

Nicht erst seit Stefanie Stahl wissen wir alle, dass wir ein inneres Kind haben und dass die Arbeit mit dem inneren Kind uns heilt.

Dafür muss man kein Buch durcharbeiten, das funktioniert auch bequemer. Etwa gibt es viele Meditationen, mit denen du deinem inneren Kind begegnest. Aus Erfahrung weiß ich, dass es wenig im Leben von uns Menschen gibt, das eindrucksvoller und heilsamer ist, als die Begegnung mit dem inneren Kind.

Es zeigt dir den Kern deiner Wunden. Und indem du hinschaust und verstehst, hilft es dir, Themen in deinem Leben zu lösen.

Falls Meditation nichts für dich ist, dann erinnere dich dennoch an dein inneres Kind: An den Jungen oder das Mädchen, das du warst. Und an all die prägenden Erlebnisse, die du hattest. Sag deinem inneren Kind, dass du es liebst und verstehst, warum es so reagiert hat, wie es reagiert hat. Und warum es heute so ist, wie es ist.

Wie hört sich das an: Schreib deine Geschichte neu. Mach sie besser! Das hilft, loszulassen.

Das innere Kind anzuerkennen, zu sehen und mit ihm zu arbeiten, ist ein gigantischer Akt der Selbstliebe.

2. Selbstfürsorge

Die Begriffe Selbstfürsorge und Selbstliebe werden oft verwechselt. Selbstfürsorge hilft, Selbstliebe auszudrücken. Vielmehr ist Selbstfürsorge die Handlung und die Selbstliebe das Resultat dieser Handlung. Nur wenn du dich selbst liebst, setzt du dich auf deiner Prioritätenliste nach oben.

In meinem Beitrag „Selbstfürsorge – der Turbo für dein Wohlbefinden“ erfährst du mehr zu diesem Thema.

Verwechsle dabei nicht die Selbstfürsorge mit Körperpflege. Wenn du täglich badest, dann nur, um dich zu reinigen; dann ist das Bad Körperpflege. Nimmst du aber ein Bad, um dir eine Auszeit zu nehmen, dann ist es Selbstfürsorge.

Die Absicht, die hinter einer wohltuenden Aktion steht, macht zu einer alltäglichen Handlung einen Akt der Selbstfürsorge.

3. Die richtige Denkweise

Selbstliebe erfordert nicht nur Handlungen, sondern auch die richtige Denkweise. Wenn du dir Auszeiten nimmst, dich pflegst, entspannst, meditierst; dich aber innerlich dennoch verurteilst oder unglücklich bist (weil deine Nase krumm, deine Oberschenkel zu üppig oder deine Haare zu fein sind), dann liebst du dich nicht bedingungslos.

Selbstliebe erfordert eine neue Denkweise über sich selbst. Und dies geschieht nicht über Nacht, ich spreche aus Erfahrung.

Der Weg zur Selbstliebe ist eine Reise, die du womöglich den Rest deines Lebens gehst. Du wirst niemals ankommen. Selbst wenn du dich bedingungslos liebst, wird es immer Situationen geben, in denen du dich auf deine Selbstliebe besinnst, dir deiner bewusst wirst und Neues lernst.

Es gibt Methoden, mit denen du alte Muster und Wunden loslassen kannst. Gleichzeitig wandelst du einschränkende Glaubensmuster in positive um.


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4. Die Identifikation mit deinem Geschlecht

Mir begegnen immer wieder Menschen mit Themen zu ihrer Identität. Dem „Mann-Sein“ oder dem „Frau-Sein“.

Männer

Männer glauben, sie müssen stark sein und dürfen nicht weinen. Sie streben danach, etwas zu „leisten“ im Leben (im Sinne von materiellen Besitztümern). Sie vergleichen sich und ihre Statussymbole mit denen anderer Männer und messen sich daran.

Doch Männer müssen heute nicht mehr auf die Jagd gehen und die Familie ernähren. Sie müssen nicht mehr die meisten Ziegen- und die größte Kamelherde besitzen, um die schönste Frau zu „kaufen“. Sie müssen nicht mehr stark und unerschütterlich wirken, um ihre Feinde abzuschrecken.

Männer dürfen sich heute auf den Weg machen, ihre Persönlichkeit und ihr Innerstes zu erkunden. Sie dürfen weinen. Kinder erziehen. Schwach sein – und damit Stärke beweisen.

Frauen

Frauen hadern ebenso mit ihrem Frau-Sein. Angst vor dem Tag im Monat, wenn die Blutung einsetzt, dann tagelange unterirdische Laune und Angst vor der Menopause.

Das Rollenbild lehnen wir ab und doch schreit etwas in uns, zu Hause bei den Kindern zu bleiben und den „verletzlichen“ Teil einer Beziehung zu verkörpern.

In der Berufswelt oft noch benachteiligt – ein Blick in die Führungsetagen und in die Politik genügt. Sexuelle Übergriffe auf Frauen innerhalb der Parteien gibt es nicht nur bei den Linken, sondern auch bei der FDP. (Und in anderen Parteien.)

Frauen dürfen lernen, das Frau-Sein zu feiern.
Ich habe mich vor einiger Zeit bewusst dazu entschieden, mein Frau-Sein zu genießen. Es zu zelebrieren. Ich genieße es, wenn ich meine Menstruation bekomme, ich kümmere mich in diesen Tagen intensiv um mich und lass es mir gut gehen. An keinem anderen Tag im Monat bin ich so gerne Frau, wie an diesen Tagen.

(Früher war das nicht so. Das war eine bewusste Entscheidung. Und sie hat mein Leben positiv verändert!)

Mann-Sein oder Frau-Sein genießen ist ein Akt von Selbstliebe

Die Akzeptanz unseres Geschlechts ist ein Akt der Selbstliebe (ebenso das gegensätzliche Geschlecht in uns selbst zu entdecken). Wenn ich an einem Auto herumbasteln wollte, würde ich es machen. Und es gibt genug Männer, die heutzutage stricken und häkeln.

5. Folge deiner Leidenschaft

Hast du dich schon einmal in ein Hobby intensiv vertieft? So, dass du gar nicht mehr aufhören wolltest? Malen, die Arbeit mit Holz, Handarbeiten, Handwerken oder (wie in meinem Fall) das Schreiben sind solche Hobbys, die in einem absoluten Flow enden können.

Wenn dich die Inspiration packt, dann folge ihr.

Wenn du einen (inneren) Drang verspürst, etwas in deinem Leben zu kreieren, zu gestalten oder zu erreichen, dann geh diesen Weg, verdammt noch mal.

Egal, was andere sagen, was dein Kopf befiehlt, was deine Vernunft behauptet. Alles egal. Hör auf dein Bauchgefühl und folge deiner Leidenschaft.

Mit einem Hobby verdient man kein Geld – so viele Menschen haben diesen Satz schon gesagt. Und ich frage dich: Glaubst du das wirklich?

Es gibt Hunderte von Beispielen, die beweisen, dass man mit einem Hobby, das man leidenschaftlich ausübt, Geld verdient.

Beispiele aus der Praxis

  • Viele Sänger lieben das Singen seit Kindestagen. Viele von ihnen sind berühmt (Robbie Williams, Christina Aguilera, Justin Timberlake, …).
  • Du arbeitest gerne mit Materialien? Erstelle Skulpturen, Alltagsgegenstände, Schmuck. Verkaufe diese Gegenstände in deinem eigenen Webshop und auf Märkten. Bringe anderen bei, wie sie selbst diese Gegenstände erstellen, schreib ein Buch darüber oder coache andere darin.
  • Maler verkaufen ihre Bilder oder bringen anderen das Malen bei.
  • Ich kenne eine leidenschaftliche Strickerin, die ihr Hobby zum Beruf machte. Sie bringt Menschen auf YouTube bei, wie man stricken lernt. Außerdem entwirft sie eigene Strickmuster, die ihr so viel einbringen, dass sie grandios davon leben kann.
  • Du spielst gerne Computerspiele? Es gibt eine Menge Menschen, die eigene Spiele entwerfen, anderen Tricks und Kniffe beibringen oder als Game-Master für ihr Lieblingsspiel tätig sind.

Das sind Beispiele, wie man mit seiner Leidenschaft Geld verdienen und nach einer gewissen Zeit davon lebt.

Wenn du deine Sehnsüchte ignorierst, verrätst du dein Herz.

Wenn du dich selbst liebst und diese Liebe lebst, dann folgst du deinem Herz, deiner Sehnsucht und deiner Leidenschaft. Das ist gelebte Selbstliebe.


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6. Sag dir, dass du dich liebst

Hast du deinem Partner oder deinen Kindern schon einmal gesagt, dass du sie liebst? Womöglich hast du sogar deinen Freunden oder Kollegen schon gesagt, dass du sie gerne hast.

Doch hast du dir selbst einmal gesagt, dass du dich liebst? Denn das haben die wenigsten von uns.

Dabei ist es ein Satz, der echte Magie und echte Veränderung in dein Leben bringt.

So geht’s: Geh ins Bad, sorge dafür, dass du ungestört bist und sieh dir einige Sekunden lang vor einem Spiegel tief in die Augen. Schon das wird eine Herausforderung für dich sein. Desto länger, desto besser.

Sag dir dann (ohne zu lachen und ohne den Blick abzuwenden): Ich liebe dich.

Wenn dir das am Anfang schwerfällt, dann denke die Worte zu Beginn oder flüstere sie.

Mit etwas Übung wird es dir von Tag zu Tag leichter fallen, dir tief in die Augen zu sehen und dir eine Liebeserklärung zu machen.

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Fazit: Selbstliebe – zeig sie dir gefälligst!

„Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.“
– Oscar Wilde

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, wie du deine Selbstliebe ausdrückst, stärkst und festigst.

Nur du weißt, was dir guttut. Nur du weißt, was du benötigst.

Denk daran: Was du dir selbst nicht gibst, gibt dir auch kein anderer.

Selbstliebe ist der Schlüssel dazu, viele Themen in unserem Leben zu bearbeiten und aufzulösen. Fang bei dir und deiner Liebe zu dir selbst an.

Wie verleihst du deiner Selbstliebe Ausdruck? Schreib mir, ich freu mich darauf!

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