Die 4 Hauptursachen negativer Gefühle – und wie du sie vermeidest

Die 4 Hauptursachen negativer Gefühle – und wie du sie vermeidest

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Wir streben in unserem Leben alle nach Glück und Erfolg. Ich bin sicher, du gehörst auch dazu.

Auf dem Weg dorthin haben wir alle starke Widersacher. Sie heißen:

  • Angst
  • Neid
  • Selbstmitleid
  • Eifersucht
  • Wut
  • Minderwertigkeit
  • usw.

Diese negativen Gefühle sind die Gegner, die sich dir auf dem Weg zum Glück und zum Erfolg in den Weg stellen. Unterschiedlich ausgeprägt und von Mensch zu Mensch unterschiedlich wahrgenommen können diese Gegner auch für dich unüberwindbar erscheinen.

Negative Gefühle hindern dich daran, in deinem tiefsten Inneren glücklich zu sein. Sie ziehen dich runter und entziehen dir Energie und Lebensfreude.

Dieses Hindernis findest nicht nur du auf deinem Weg: Ganze Gesellschaften weltweit kämpfen gegen die inneren Gegner an.

Aber wie kannst du sie überwinden?

Du willst:

  • Glück
  • Zufriedenheit
  • Frieden
  • Liebe
  • Freude
  • Begeisterung
  • Erfolg

Richtig?

Das kannst du erreichen, wenn du dich von den negativen Emotionen befreist.

Das heißt nicht, dass sie nicht wiederkommen oder dass dir auf deinem Weg nicht neue Hindernisse, in Form von neuen negativen Gefühlen, den Weg versperren.

Aber wenn du die vier Hauptursachen für negative Gefühle kennst, kannst du in Zukunft mit jedem aufkeimenden negativen Gefühl umgehen und es eliminieren:

Ursache #1: Negative Gefühle rechtfertigen

Samstagvormittag. Du hast beim Einkaufen mal wieder mehr Geld ausgegeben, als du wolltest. Du kommst nach Hause, leerst den Briefkasten und verräumst glücklich deine Einkäufe.

Dann widmest du dich deiner Post und bemerkst einen Brief von der Stadtverwaltung.
Du öffnest den Brief und stellst fest, dass du geblitzt wurdest:
Du bist 23 km/h zu schnell gefahren und sollst 70 € dafür bezahlen. Außerdem gibt es noch einen Punkt.

Deine gute Laune und die Freude über deine Einkäufe sind augenblicklich verflogen. Du wirst wütend. Und zwar richtig wütend.

Du hast allen Grund wütend zu sein, immerhin hast du ohnehin zu viel Geld ausgegeben und nun sollst du noch 70 € bezahlen.

Das Problem an der Sache: Sobald du Gründe findest, die deine negativen Emotionen rechtfertigen, verstrickst du dich in diesem Gefühl. Du steigerst dich immer weiter hinein. So weit, dass das Gefühl schlimmer wird oder bleibt.

Wenn du dir stattdessen sagst, dass dein negatives Gefühl (in unserem Beispiel die Wut) nichts mehr an dem Strafzettel ändert und du die Situation einfach als „Shit happens“-Situation akzeptierst, dann gibst du damit deinen negativen Gefühlen nach kurzer Zeit den Laufpass.

Daher mein Rat #1: Rechtfertige deine negativen Gefühle nicht. Suche nicht nach Gründen, die deinen negativen Emotionen eine Daseinsberechtigung erteilen. Denn so bleiben diese Gefühle erst recht da.

Akzeptiere stattdessen die Situation, blicke nach vorne, dann verschwinden die negativen Gefühle wieder.

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Ursache #2: Ausreden und Ursachen suchen

Wenn du Gründe für deine negativen Emotionen suchst, dann versuchst du damit eine Erklärung für ein Verhalten zu finden, das nicht akzeptabel ist.

Um beim Beispiel mit dem Bußgeld zu bleiben: Du bist nicht nur wütend, dass du 70 € bezahlen musst, die du nicht einkalkuliert hast, sondern auch darüber, dass die „blöden Polizisten“ nichts Besseres zu tun haben, als den ganzen Tag am Ortseingang zu stehen und zu warten, bis du viel zu schnell von der Arbeit Heim kommst.

Du gibst den Behörden, den Polizisten, die Schuld.

Und desto intensiver du an dieses unfaire Vorgehen der Polizeibehörde denkst, desto wütender wirst du.
Du nährst damit dein negatives Gefühl.

Außerdem gibst du anderen in diesem Moment die Schuld an deinem Problem: Deine Wut richtet sich nicht nur gegen den Strafzettel, sondern auch gegen die Polizei.

  1. Du versetzt dich in die Opferrolle („Jeder fährt doch mal zu schnell, das ist eine unfaire Methode, Menschen hinterhältig zu blitzen.“)
  2. Du machst andere Menschen zu Tätern / Schuldigen („Die blöden Polizisten, haben die nichts Besseres zu tun? Wenn ich die in die Finger bekomme … “)

Daher mein Rat #2: Suche keine Ursachen, Gründe, Ausreden für deine negativen Emotionen. So nährst du sie.

Ursache #3: Was andere denken, ist dir wichtig

Eine schwerwiegende Ursache für negative Gefühle sind große Sorgen oder Sensibilität gegenüber der Meinung anderer über dich.

Ist es dir wichtig, was andere von dir halten? Ist es wichtig für dich, dass andere dich mögen? Kümmerst du dich darum, was andere über dich reden, wie sie dich ansprechen oder anschauen?

(Hier findest du meinen Beitrag „Wie definierst du deinen Selbstwert?“)

Wenn dein Selbstwertgefühl von der Meinung anderer abhängt, dann hängen auch deine Emotionen von anderen Menschen ab.

Denn fällt die Meinung deiner Mitmenschen über dich schlecht aus, fühlst du dich als Opfer und negative Gefühle überrennen dich:

  • Zorn
  • Scham
  • Minderwertigkeit
  • Depression
  • Selbstmitleid
  • Verzweiflung
  • Trauer
  • usw.

Um all diese negativen Gefühle zu vermeiden, tun Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl so einiges, um bei ihren Mitmenschen gut dazustehen.
Ebenfalls einer der Gründe, warum Menschen mit starkem Selbstwertgefühl schneller anecken: Es ist ihnen egal, was andere von ihnen halten.

Übrigens: Häufig deuten wir Blicke und Worte falsch – wir bilden uns ein, dass andere schlecht von uns denken und sprechen.

Daher mein Ratschlag #3: Sei gelassener gegenüber der Meinung, die andere von dir haben. Wenn du in jeder Minute deines Lebens einfach dein Bestes gibst (und ich bin sicher das tust du), dann bist du bereits eine tolle Version von dir und dann kann es dir egal sein, ob andere dich mögen oder nicht! 😉

Ursache #4: Mangelnde Selbstverantwortung

Die Sache mit der Selbstverantwortung ist eines meiner Lieblingsthemen.
Denn: Als ich diese Lektion lernen durfte (Verantwortung für mich, mein Denken, mein Handeln, usw. zu übernehmen), sind mir eine Million Lichter aufgegangen. Mindestens! Und nicht nur das: Mein Leben hat sich von Grund auf verbessert. In nahezu jeder Hinsicht.

Der schwerwiegendste Grund für negative Gefühle ist die Suche nach Schuldigen!

Wir Menschen lieben es, andere für unsere Probleme verantwortlich zu machen.

Ich möchte noch einmal auf die Bußgeld-Geschichte zurückkommen: Indem wir einfach die Polizisten beschuldigen (die sind schuld, denn die haben geblitzt!) und für unseren Fehler verantwortlich machen, lösen wir damit neue negative Gefühle aus. Zur Wut kommt womöglich noch Selbstmitleid, Opferdenken und Verzweiflung hinzu. Und das nur, weil wir anderen Menschen die Schuld geben.

Was ist die Alternative?
Klar: Du machst dich dafür verantwortlich!

Denn wenn du dich an die Regeln gehalten hättest, dann wäre es nicht zur Geschwindigkeitsübertretung und einem teuren Beweisfoto gekommen.
Du allein hast diese Kausalkette ausgelöst!

Stell dir vor, deine negativen Emotionen sind die Äste an einem Baum in deinem Inneren.
Deine Selbstverantwortung ist die Axt.

Indem du Selbstverantwortung übernimmst, fällst du den Baum mit all den negativen Emotionen in dir.

Übernimm die Verantwortung für alles, was in deinem Leben je war, gerade ist und je sein wird:

  • Situationen
  • Probleme
  • Negative Gefühle
  • Zustände
  • usw.

Jemandem die Schuld geben und gleichzeitig sagen „Ich bin verantwortlich“, das funktioniert nicht.

Indem du Verantwortung für dich und dein Leben übernimmst (mit allem Drum und Dran), dann verhinderst du alle negativen Emotionen, die auftauchen könnten.

Nimm dein Schicksal selbst in die Hand

„Ich bin verantwortlich“ – Merke dir diesen Satz gut und sage dir das immer, wenn negative Emotionen in dir aufkeimen.

Wenn du anderen die Schuld gibst, gibst du anderen Macht über dich (und deine Gefühle)!

Zur Selbstverantwortung gehören weitere Faktoren:

  1. Kritisiere andere nicht (– lass sie ihren Weg gehen, geh‘ du deinen Weg!)
  2. Beschwere dich nicht über andere (– mach es einfach besser!)
  3. Verurteile andere nicht für ihre Entscheidungen (– triff deine eigenen!)

Fazit: Löse dich von negativen Gefühlen, um glücklich zu sein

Befreie dich von negativen Gefühlen. Das ist die Voraussetzung, um glücklich und erfolgreich zu sein.

Buddy Hacket sagte treffend:

„Ich bin niemals auf andere sauer.
Wäre ja noch schöner – ich sitze da und ärgere mich,
während die sich womöglich einen schönen Abend machen.“

Du bist, was du bist, weil du dich an irgendeinem Punkt in deinem Leben dafür entschieden hast.

Hier sind die 4 Hauptursachen für negative Gefühle:

  1. Du rechtfertigst negative Gefühle
  2. Du suchst Gründe und Ausreden für deine negativen Gefühle
  3. Was andere denken, ist dir wichtig
  4. Du übernimmst keine Verantwortung für dich und dein Leben

Kennst du weitere schwerwiegende Gründe für negative Emotionen?

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