🌟 Du kannst sein und haben, was du willst 🌟

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Du bist ein echter Pechvogel? Du bist nicht reich geboren und haderst mit deinem Schicksal?
Auch du kannst haben und sein, was du willst.
Wie das geht, darum geht es in diesem Beitrag.

Warum ich mich mit diesem Thema beschÀftige.

Ich beschĂ€ftige mich seit vielen Jahren mit den Themen WunscherfĂŒllung, Ziele, Aufmerksamkeit und Motivation. Nicht nur auf spiritueller Ebene, sondern auch auf psychologischer, philosophischer und physikalischer Ebene.

Und wÀhrend dieser Zeit durfte ich hÀufig bewusst Zeuge werden, wie dieses Gesetz der Anziehung auf uns alle zutrifft und wie meine Gedanken das anziehen, was ich dann erfahre.
Sobald mir etwas widerfĂ€hrt, das ich als negativ empfinde, weiß ich sofort, woher es kommt.
Im Guten, wie im Schlechten. 😉

Mein Lieblingsbeispiel: Die Herpes-Blase

2019 zum Beispiel fuhr ich gerade in meinem Auto. Als ich bremste, fiel meine Tasche vom Beifahrersitz und der gesamte Inhalt flog durch den Fußraum.
An der nÀchsten Ampel hob ich auf, was ich erwischen konnte.
Dabei fiel mir mein Lippenherpes-Stift in die HĂ€nde. Als ich ihn zurĂŒck in meine Tasche schob, dachte ich: „Oh, ich hatte aber auch schon jahrelang kein Herpes mehr!“.
Und gleich darauf dachte ich: „Oh-oh“.

Dreimal darfst du raten, was ich zwei Tage spÀter bekam.
Richtig, eine Herpes-Blase an der Lippe.
Und ich wusste, dass ich die mit meinen Gedanken erschaffen hatte.
Ich habe meinem Unterbewusstsein mit diesen starken Gedanken und dieser Angst vor der Blase ein Zeichen geschickt. Denn ich habe mich nach dem ersten Gedankenblitz zu sehr damit abgemĂŒht, nicht mehr an die Herpes-Blase zu denken – und ich wusste zu diesem Zeitpunkt schon, wie mĂ€chtig meine Gedanken sind.

Ich musste diese Blase bekommen, es war nicht zu vermeiden.

Die gute Nachricht ist: die meisten negativen Dinge materialisieren sich nicht so schnell, wenn du sie gedacht hast.
(Die schlimmen Dinge musst du viele Jahre fĂŒrchten. Aber dann können sie eintreten. Und deshalb ist es wichtig, dass du lernst umzudenken, aber dazu gleich mehr.)

Wie du das in deinem Leben materialisierst, was du wirklich haben willst oder sein willst, dafĂŒr musst du ein paar Dinge wissen:

1. Die Aufmerksamkeit

Es ist wichtig, dass du lernst, dich zu fokussieren.
Ich weiß, dass das viele Menschen nicht können respektive nicht gelernt haben. Aber ich garantiere dir, dass du das lernen kannst.
In den meisten Köpfen unserer Mitmenschen wuchert ein Garten, in dem die Gedanken wachsen wie wildes Unkraut.

Unser Gehirn fokussiert sich auf Dinge, die uns wichtig sind.
Ist dir einmal aufgefallen, dass du dir ein bestimmtes Auto kaufen willst und du dann auf der Straße nur noch diese Autos siehst? Das nennen Psychologen „Selektive Aufmerksamkeit“. Das bedeutet, du richtest deine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die gerade fĂŒr dich wichtig und relevant sind.

Beispiele hierfĂŒr: Friseuren fĂ€llt auf, ob du deine Haare föhnst oder nicht. Einem GĂ€rtner sticht ein ungepflegter Vorgarten schneller ins Auge als einem Nicht-GĂ€rtner. Ein Klempner kann dir sagen, in welchem Restaurant der Stadt welcher Waschtisch in der GĂ€stetoilette verbaut ist. Und ein Fitness-Trainer erkennt an der ausgebildeten Muskelgruppe, welche Sportart Menschen machen. Warum? Weil sie sich viel damit beschĂ€ftigen und darauf achten.

Wir nehmen also vermehrt das wahr, was uns beschÀftigt.

Wichtig: Du kannst dein Gehirn trainieren, dich auf die Dinge zu konzentrieren und zu fokussieren, die du gut findest und die du in deinem Leben haben willst.

Das Problem unserer Gesellschaft ist Folgendes: Viele von uns fokussieren sich auf das, was sie nicht wollen. Sie denken an einen neuen Partner und stellen sich vor, dass dieser Partner sie verlÀsst.
Manche hadern mit einer Erbkrankheit in der Familie und erkennen nicht, dass sie die Gefahr erhöhen, wenn sie sich stÀndig darauf konzentrieren.

Der Mensch konzentriert sich von Geburt an auf die Dinge, die er nicht haben will oder die ihm Angst machen.
Das ist nicht angeboren, aber anerzogen. (Nur wenige von uns hatten Vorbilder in der Kindheit, die uns beibrachten, wie man „richtig denkt“.)

Stattdessen malen wir uns aus, was wĂ€re, wenn dies und jenes schiefgeht, wir schmieden Plan B und womöglich noch Plan C – und fĂŒhlen die Niederlage richtig schön durch, bevor wir ĂŒberhaupt etwas in Angriff nehmen.
Das ist ein denkbar schlechtes Training.

Achte darauf, wohin deine Aufmerksamkeit fließt

Wohin deine Aufmerksamkeit fliesst, dorthin fliesst auch deine Energie

Denke darĂŒber nach, wohin deine Aufmerksamkeit geht oder gehen soll.
Wenn du dich auf das konzentrierst, was du haben willst, dann erschaffst du auch mehr von dem, was du haben willst. Und zwar, weil du alles, was damit zu tun hat, vermehrt wahrnimmst („Selektive Wahrnehmung“) und du dich ganz automatisch mehr damit umgibst.

Konzentriere dich also darauf, was du haben willst und wer du sein willst. Und zwar möglichst detailliert.

  • Falsch: Ich will keinen Mann, der mich schlĂ€gt.
    (Dabei wirst du immer einen Mann vor Augen haben, der dich schlÀgt, auch wenn du den Satz verneinst. Getreu dem rosaroten, fliegenden Elefanten).
  • Richtig: Ich möchte einen Mann, der höflich und liebevoll ist.

(Mehr zu positiven Formulierungen von GlaubenssĂ€tzen findest du in meinem Beitrag „Alles ĂŒber Affirmationen â€“ mit Anleitung und Checkliste“.)

Die Konzentration auf das, was du haben willst, trainiert nicht nur deine Aufmerksamkeit, sondern verstÀrkt auch noch deine Motivation:

2. Die Motivation

Man kann sagen, dass die Motivation von zwei wesentlichen Merkmalen geprÀgt ist:

1. Das AnnĂ€herungs-Prinzip: Du bewegst dich geistig, gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig und körperlich auf das zu, was du haben willst. Du bist aktiv.
2. Das Vermeidungs-Prinzip: Du bewegst dich geistig, gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig und körperlich von dem weg, was du nicht willst. Du bist defensiv.

Das heißt, dass Menschen entweder aus einer AnnĂ€herungsorientierung oder einer Vermeidungsorientierung heraus handeln (= motiviert sind).

Alles, was du tust, hĂ€ngt vom gewĂŒnschten Ergebnis ab:

Beim Vermeidungs-Prinzip willst du vermeiden, was du nicht haben willst.
Du handelst, um Probleme zu vermeiden, Fehler zu verhindern, schwierigen Situationen aus dem Weg zu gehen.
Das Problem bei dieser Strategie ist klar: So wirst du nicht das erreichen, was du (stattdessen) haben willst.

Viel besser, als einen Fehler zu vermeiden ist es, deine Aufmerksamkeit und die Motivation (d. h. dein Verhalten und deine Energie) auf das zu richten, was du haben und sein willst.

Motivation bedeutet zu wissen, was du im Leben willst und einen Weg dorthin zu finden â€“ komme, was wolle.

Wenn du dich darauf konzentrierst, was du willst, dann wirst du automatisch mit der Zeit dein Verhalten daran anpassen. Und dann wirst du einen Weg dorthin finden. Gleichzeitig steigt dein Vertrauen und deine Motivation weiter.

Stell dir das wie einen Weg vor:
Du kannst nicht dein Ziel vor Augen haben, aber gleichzeitig Àngstlich nach links und rechts schauen, ob Gefahren lauern oder dir ein Fehler auf dem Weg unterlaufen könnte.
Genauso wenig solltest du stĂ€ndig ĂŒber die Schulter zurĂŒcksehen, um zu betrauern, wie schwer der Weg bis hierhin war.
Es bringt dir beides nichts, wenn du dein Ziel erreichen willst. Stattdessen wirst du Gefahr laufen, dein Ziel aus den Augen zu verlieren oder dich zu verirren.

Du wirst immer Wege raus aus dem Schlamassel finden, wenn du diese Wege suchst. Niemals aber den Weg zu deinen TrÀumen.

Und mal ehrlich: manchmal fĂŒhrt der schnellste Weg zu deinen TrĂ€umen direkt durch den Schlamassel durch.
Du wirst dann ausreichend Vertrauen in dich haben.
Und womöglich einfach darĂŒber hinwegfliegen. 😉
Ohne Angst vor Konsequenzen.
In unerschĂŒtterlichem Glauben an dich selbst, weil du weißt, dass du es schaffst.
Du weißt, dass du den Weg findest.
Du weißt es einfach.

Du kannst sein und haben was du willst-Pinterest

3. Der Wunsch

Ein Zitat von Napoleon Hill sagt:

Der Ausgangspunkt aller Erfolge ist der Wunsch.
Behalte dies stÀndig im Kopf.
Schwaches Verlangen bringt schwache Ergebnisse, genauso wie ein kleines Feuer eine kleine Menge WĂ€rme erzeugt.

– Napoleon Hill

Wenn du etwas wirklich willst, dann musst du es auch richtig wollen.

Denn wenn du etwas nicht bekommst, was du willst, dann nur, weil du es nicht genug willst.
Womöglich möchtest du stattdessen genau das haben, was du gerade in diesem Moment hast?

TatsĂ€chlich ist das Erreichen deiner Ziele der Beweis dafĂŒr, dass du eine Sache wirklich haben oder sein wolltest.

Denn die Hingabe, mit der du deine Ziele verfolgst, zeigt dir, wie stark dein Wunsch ist.

FĂŒr einen Herzenswunsch gibst du gerne andere Dinge auf.
Du setzt dafĂŒr vieles aufs Spiel.

Im Umkehrschluss heißt das: Das, was du gerade in diesem Moment hast und bist, ist das, wofĂŒr du gestern gebrannt hast.
Das hört sich fĂŒr dich womöglich hart an. Aber es ist ein physikalisches Gesetz.

Du willst etwas anderes haben oder sein?
Dann fang Feuer dafĂŒr!

Was willst du wirklich?

Wenn du wissen willst wer du warst

Viele Menschen wollen etwas Besseres oder einfach etwas anderes, als das, was sie gerade haben.
Aber so lang du nicht aktiv etwas dafĂŒr tust, kannst du dann wirklich behaupten, dass du es aus tiefstem Herzen möchtest?
NatĂŒrlich nicht 


FĂŒr etwas zu brennen oder etwas aus tiefstem Herzen zu wollen, das kannst du nicht ĂŒben.
Entweder ist es da oder nicht.

Aber du kannst dich darauf fokussieren. Du kannst deine Motivation und dein Handeln in die richtige Richtung lenken und dadurch Feuer fangen (d. h. den Wunsch verstĂ€rken).

Die Voraussetzung dafĂŒr ist, dass du dir deiner TrĂ€ume und WĂŒnsche bewusst wirst. Das kann eine Weile dauern.
(Ich habe leider viele AnlĂ€ufe und viele Jahre gebraucht, um herauszufinden, d. h. formulieren zu können, was ich wirklich will im Leben.)
Nimm dir diese Zeit. Denn erst, wenn du weißt, was du willst, wirst du Feuer fangen können.


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Fazit: Wer wirst du morgen sein?

  • Wer wirst du in Zukunft sein?
  • Wer ist die Person, die du sein willst und wie ist sie?
  • Welche Ergebnisse willst du haben?
  • Wie kannst du dich neu erschaffen? Und zwar so, dass du dich als die Person siehst, die bereits das hat oder das ist, was du haben oder sein willst?

Wenn du einen Sixpack haben willst, dann musst du dich selbst mit einer Person identifizieren, die diesen Körper hat.
Du musst innerlich diese Person sein, bevor du danach handelst und bevor du das Sixpack haben kannst.

Sein → Tun → Erhalten.

Schließlich kannst du dich nicht vor einen Ofen stellen und sagen „Brenne! Dann gebe ich dir auch Holz!“
Du musst erst Holz in den Ofen legen, bevor er brennen kann.

Das bedeutet: Es mĂŒssen immer zuerst Voraussetzungen geschaffen werden, bevor etwas eintreten kann (Gesetz von Ursache und Wirkung).
Du musst zuerst dein Denken und FĂŒhlen Ă€ndern. Du musst die neue Person in dir fĂŒhlen. Dann wird sich dein Handeln automatisch einstellen und das Resultat wird das sein, was du gedacht und gefĂŒhlt hast.

Du wirst morgen sein, was du heute denkst.

– Buddha

Sei heute schon in deinem Inneren die Person, die du morgen sein willst.
Das ist, wer du bist.
Das ist deine IdentitÀt.
DafĂŒr stehst du.
Und das zeigst du nach außen.

Du kannst deinen Wunsch verstÀrken, indem du etwas tust, was deinem Ziel entspricht.

Anfangs kann es dir helfen, wenn du neue Gewohnheiten aufbaust. Vor allem diese, die deine Persönlichkeit verÀndern.

Wenn es z. B. dein Wunsch ist, einen Sixpack anzutrainieren, dann kannst du damit beginnen, tĂ€glich 20 Minuten spazieren zu gehen oder nach 18 Uhr nichts mehr zu essen. Du kannst eine Mahlzeit des Tages durch eine eiweißreiche Mahlzeit ersetzen.
Das sind leichte Aufgaben fĂŒr den Anfang. Sie stellen deine Willenskraft nicht gleich auf die Probe, weil du nicht deinen ganzen Alltag Ă€nderst.
Denn den eigenen Willen zu brechen, bedeutet gegen etwas anzukÀmpfen, dass du zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht willst.
Du bist einfach noch nicht so weit.
Passe stattdessen deine Handlungen, Routinen und Gewohnheiten langsam an, sodass du deinem Inneren Zeit gibst zu folgen.

Und mit der Zeit wirst du mehr unternehmen, was dich auf dem Weg zu deinem Ziel unterstĂŒtzt.
Denk daran: Desto mehr du etwas willst, desto mehr tust du dafĂŒr.
Und eines Tages willst du noch mehr dafĂŒr tun, weil es zu deiner IdentitĂ€t wird.
Weil du der Mann mit dem Sixpack bist (– lange bevor du ihn tatsĂ€chlich hast. Denk daran: zuerst das Holz, dann das Feuer.)

Wenn du damit beginnst, dich gesund zu ernĂ€hren, sendest du dir das Signal: „Ich bin ein gesund-lebender Mensch!“
Wenn du damit beginnst, tĂ€glich die Tonleiter zu ĂŒben, sendest du dir das Signal: „Ich bin eine immer bessere SĂ€ngerin!“

🌸 Egal, wovon du trĂ€umst: Stelle es dir vor.
🌸 Sprich es aus.
🌸 Handle danach.
🌸 Investiere deine Zeit, dein Geld und deine Aufmerksamkeit in deinen Traum.
🌸 Brenne dafĂŒr.
🌸 Und du wirst es haben.

Namasté.

WofĂŒr brennst du?

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