
Mächtiger Neurohack:
Box Breathing
Neulich stieß ich auf eine Atemtechnik, die ich dir unbedingt zeigen muss: Box Breathing. Sie ist absolut phänomenal und eine kleine Wunderwaffe gegen Nervosität und Unruhe – und zwar sowohl geistig als auch körperlich. Außerdem habe ich sie schon erfolgreich zur Problemlösung angewandt.
Was Box Breathing ist, wie es dir nutzt und wie es funktioniert, das erfährst du in diesem Beitrag.
Was ist Box Breathing?
Box Breathing ist eine Atemtechnik.
Grundsätzlich sind Atemtechniken grandiose Hacks für deine seelische, geistige und körperliche Gesundheit.
Durch Atemtechniken kontrollierst du ganz bewusst deine Atmung: Du atmest tief und in einem bestimmten Rhythmus.
So beruhigst du beides: deinen Kopf und dein Herz! Ist das nicht fantastisch?
Ich habe sogar gelesen, dass bewusstes Atmen positive Auswirkungen auf dein Immunsystem und auf deine Lungenkapazität haben.
Wie funktioniert Box Breathing?
Box Breathing ist wirklich einfach. Du lernst es in nur wenigen Sekunden.
Hier sind die 5 Schritte des Box Breathing:
- Atme langsam ein und zähle dabei bis fünf.
- Halte die Luft an und zähle dabei bis fünf.
- Atme langsam aus und zähle dabei bis fünf.
- Halte die Luft an und wähle dabei bis fünf.
- Wiederhole die vier oberen Schritte mindestens eine Minute lang.
Das ist kein Hexenwerk, oder?
Wichtig: Klassischerweise wird beim Box-Breathing durch die Nase eingeatmet und durch den Mund ausgeatmet.
Das ist aber keine feste Vorschrift.
Wer möchte, kann auch durch die Nase ausatmen. Das hat Vorteile: Die Atemwege werden dadurch befeuchtet und die Sauerstoffaufnahme verbessert. Gut bei trockener Luft oder häufigem Mundtrockenheitsgefühl.
Das Ausatmen durch den Mund hat nur den Vorteil, dass du die Luft so langsamer und kontrollierter abgeben kannst, was beim Box-Breathing aber durch die relativ kurze Dauer des Ausatmens irrelevant ist.
(Ich atme immer durch die Nase, auch beim Meditieren, weil mir das Ausatmen durch den Mund unangenehm ist.)

Tipp: Falls dich 5 Sekunden zu Beginn zu sehr anstrengen, dann versuche das Ganze mit 4 Sekunden. Wenn auch das nicht geht, dann mit 3 Sekunden. Wichtig ist zu Beginn nicht die Dauer, sondern die Gleichmäßigkeit der Atmung. Du kannst die Sekunden mit etwas Übung sicher schnell erhöhen.
Übe das Box Breathing mindestens einmal täglich. Desto öfter, desto besser.
Steigere die Dauer der Übungen mit dem Box Breathing gelegentlich, um noch mehr davon zu profitieren.
Wie mir Box Breathing geholfen hat und wann ich es anwende
Warum soll eine so einfache Atemtechnik so mächtig sein?
Ja, ich gebe es zu, ich war anfangs skeptisch. Ich habe abgewunken und mir gedacht: wieder eine Atemtechnik, wie jede andere auch.
Wenn man regelmäßig meditiert, dann kennt man die Auswirkungen von kontrolliertem Atmen auf den Körper, die Seele und den Geist.
Dann hab ich’s einfach gemacht und war komplett begeistert. Wirklich! Du musst das ausprobieren.
Durch die konzentrierte Atmung und das Herunterzählen der Sekunden hast du überhaupt keine „Zeit“ mehr, dir Sorgen zu machen oder dich zu ängstigen.
Du bist so damit beschäftigt, die Atmung korrekt auszuführen; du atmest so tief und kontrolliert. Dein Körper und dein Kopf können nicht anders, als sich zu beruhigen und abzuschalten.
Ich habe rasch gemerkt, dass diese Atemtechnik mir guttut. Und dann habe ich sie immer dann angewendet, wenn ich wegen etwas unruhig wurde oder wenn mich Gedanken mehr beschäftigt haben, als ich das gerne gehabt hätte.
Das Box Breathing wirkte bei mir wie eine Wunderwaffe. Ich kam komplett runter.
Später wendete ich es auch dann an, wenn ich eine Lösung suchte (z. B. für eines meiner Projekte). Das sorgte dann dafür, dass ich den Fokus vom Problem nahm und einfach meinen Kopf abschaltete. Oft kam dann die Lösung wie ein „Blitz“ von meinem Unterbewusstsein. Manchmal erst Stunden oder einen Tag später; manchmal unmittelbar nach dem Box Breathing – und das, obwohl ich nicht mehr über meine Herausforderung gehirnt hatte.

Unbedingt ausprobieren! Die absolute Wunderwaffe bei Unruhe
Ich wünsche mir, dass alle Menschen diese Wunderwaffe Box Breathing kennenlernen und anwenden. Sie würde so viele Probleme lösen.
Obendrein ist sie kinderleicht zu erlernen und anzuwenden.
Leider habe ich diese Methode selbst erst vor etwa drei Monaten kennengelernt. Aber es ist unfassbar, welche Auswirkungen sie schon auf mich hatte und wie oft sie mir geholfen hat.
Sie gehört definitiv in deinen Werkzeugkasten bei Unruhe, Angst oder bei der Lösungsfindung.
Fünf Sekunden einatmen, fünf Sekunden Luft anhalten, fünf Sekunden ausatmen, fünf Sekunden Luftanhalten – Lebens-Transformation kann so einfach sein.
Kennst du Box Breathing bereits? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Schönen guten Tag.
Ist es nicht so, dass die Ausatmung beim Box-Breathing durch den Mund erfolgen soll!?
…zumindest wird es in allen Artikeln, die ich gelesen habe, so beschrieben.
Warum schreiben Sie, dass die Ausatmung durch die Nase geschehen soll?
Freundliche Grüße
Hallo Lilli,
ob das Ausatmen durch die Nase oder den Mund geschieht, ist irrelevant. Der Effekt tritt in jedem Fall ein. Beides hat Vorteile, ich habe sie im Blogartikel ergänzt.
Ich führe das Box-Breathing immer durch die Nase aus, weil es so „unauffälliger“ ist und überall durchgeführt werden kann. Außerdem atme ich nicht gern durch den Mund.
Danke für die Anmerkung.
Grüße
Nadine