6 Risiken, die du eingehen darfst, wenn du erfolgreich sein willst

  • Beitrags-Autor:
  • Lesedauer:11 min Lesezeit
You are currently viewing 6 Risiken, die du eingehen darfst, wenn du erfolgreich sein willst

Kennst du das, dass die Angst vor Niederlagen dich lähmt? Bis vor einigen Monaten habe ich mit vielen Projekten gar nicht erst begonnen – aus Angst vor einer Niederlage:

  • „Ich bin nicht gut genug!“
  • „Was ist, wenn es niemandem gefällt?“
  • „Ich bin nicht erfahren genug!“

Alles Blödsinn! Die Erfahrung und die Qualität kommen erst beim Machen, nicht beim Davonlaufen.

Ich verrate dir, warum „Opfer-Bringen“ und „Risiken-Eingehen“ eine Grundvoraussetzung für deinen Erfolg sind. 


Newsletter-Anmeldung:


Zahl den Preis freiwillig

Faktisch musst du dem Leben etwas geben, etwas „opfern“ und bezahlen, bevor es dir etwas geben kann. Das ist ein physikalisches Gesetz; so und nur so funktioniert es. 

Heißt im Klartext: Zuhause sitzen und auf den Lottogewinn warten ist kein guter Plan!

Stell dir vor, das Leben ist ein großer Kamin. Ein riesiger Kamin von vielen Metern Durchmesser. Wenn du zu große Angst vor dem Feuer hast und nur einen kleinen Zweig entzündest, dann bekommst du nur eine kleine Glut (die im besten Fall kurz entflammt).

Bist du hingegen mutig, hackst stundenlang Holz (die größten und trockensten Stämme) und opferst diese dem Leben, diesem Kamin. Ja, dann entsteht ein großes Feuer, das dich warm hält, mit dir tanzt und leuchtet.

Was bist du bereit, zu geben?

Gib dem Leben und deinen Projekten deine Liebe, dein Herzblut. Das teuerste, was du hast: deine Zeit, deine Energie. All das wird tausendfach zu dir zurückkommen.

Wenn du nicht bereit bist, etwas zu geben, wirst du nichts bekommen.
Oder: Du bekommst das, was du gibst.

Also gib. 

Risiken gehören zu jedem Erfolg dazu

Ich habe behauptet, dass du Opfer bringen darfst, um weiterzukommen im Leben. Auch wenn du diese Opfer gibst, werden sich weitere Hindernisse vor die aufbäumen. 

Hier sind sechs Risiken, die wir eingehen dürfen, um Großes zu erreichen:

Risiko 1: Du machst dich zum Idioten

Ja, es kann passieren, dass du das Gefühl hast, dich zum Idioten zu machen. Etwa weil du dich nicht traust zuzugeben, dass du etwas nicht verstanden hast. Aber hey, wer nicht fragt, der lernt nicht. Wer keine Fehler macht, der lernt nicht.

Je öfter du dich „zum Idioten“ machst, umso schneller wirst du lernen. Umso schneller wirst du dein Ziel erreichen.

(Wir sind uns hoffentlich einig, dass „der Idiot“ nur eine Metapher ist, denn du kannst dich nur zum Idioten machen, wenn du dich so siehst!)

Risiko 2: Du wirst zurückgewiesen

Hier kommen wir zu meinem Spezialthema. Eines meiner großen Themen ist die Angst vor Zurückweisung:

Wir ziehen blank, offenbaren unsere Träume, Wünsche, Gefühle. Legen Herzblut und Zeit in ein Projekt und dann passiert womöglich das, wovor wir uns am meisten fürchten: Keiner will es haben! Keiner will uns haben.

Die Angst vor Zurückweisung ist eine Angst, die wir überwinden müssen. Denn gelingt uns das nicht, nehmen wir unsere Träume mit auf den Friedhof. Und das gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Da sind wir uns einig, oder?

Risiko 3: Du sagst ja, obwohl du nein meinst!

Der größte Schritt in ein freies, selbstbestimmtes Leben ist es, das Nein-Sagen zu lernen. Ich habe diesem Thema vor einiger Zeit einen eigenen Blogbeitrag gewidmet, du findest ihn hier: „Nein-sagen: Egoismus oder Selbstliebe.

Wenn du darüber nachdenkst, was andere von dir halten, falls du nein zu ihnen sagst, dann bist du in diesem Moment bei den anderen. Und nicht bei dir. 

Heißt deutlich: Du verrätst dich. Du verrätst dein Herz.

Schlimmer: Du sagst ja und meinst nein.

Wenn du künftig zustimmst, dann bitte nur, weil du das aus tiefstem Herzen möchtest.

Willst du hingegen nein sagen, dann sag nein! Und steh dazu!

(Hat dein Gegenüber hierfür kein Verständnis, so liegt das an deinem Gegenüber. Womöglich ärgert er oder sie sich, nicht selbst so frei zu sein, um selbst einmal nein zu sagen. Es liegt an deinem Gegenüber, nie aber an dir!)

Du hast immer und überall das Recht, nein zu sagen, wenn du nein sagen möchtest!

Nein sagen Egoismus oder Selbstliebe-

Risiko 4: Die anderen gewinnen

Geh das Risiko ein, dass andere gewinnen und du verlierst. Das gehört zum Leben dazu. Wenn du clever bist, applaudierst du, gehst hin und fragst, wie sie das angestellt haben:

Du lernst!

Es wird eine Zeit kommen, da wirst du gewinnen. Aber gib nicht auf. Gönne anderen ihren Erfolg, dann wirst auch du Erfolg haben.

Vertraue: Es hat einen Grund, warum du noch nicht an der Reihe warst!

Risiko 5: Du bist schuld!

Du kannst dich in die Rolle des Opferlamms begeben und Schuldige für alles suchen (und finden), was in deinem Leben passiert.

Oder aber du machst es clever: Du übernimmst die „Schuld“ freiwillig. Und damit die Verantwortung für dich und dein Leben.

Ja, du bist schuld! An allem in deinem Leben!

Wie fühlt sich das an?

Ich wurde vor vielen Jahren von einem Zitat aufgeweckt. Es lautet:

„Dein Leben ist die Summe deiner Entscheidungen.“

Albert Camus

Dieser Satz wütete lange in mir, er war schwer und hat Unbehagen in mir ausgelöst: „Ich kann unmöglich schuld an dem ganzen Scheiß in meinem Leben sein!“, versuchte ich mich zu sabotieren.

Doch dann kam die Einsicht: Keiner hat dich gezwungen zu heiraten. Keiner hat dich gezwungen, diesen Job anzunehmen. Und keiner hat dich gezwungen, unbewusst mit Geld umzugehen. Ebenso nicht, dich grausig zu ernähren.

Und plötzlich erkannte ich, dass all meine Entscheidungen dafür verantwortlich waren, dass ich der Mensch war, der ich eben war. Und dass ich selbst verantwortlich war für das Leben, das ich führte.

Dein Leben ist die Summe deiner Entscheidungen

Ich erkannte, dass ich neue Entscheidungen treffen musste, wenn ich ein anderes Leben leben wollte.

Und genau das tat ich.

Heute lebe ich, logischerweise, ein vollkommen anderes Leben.

Und die Verantwortung, die ich für alles übernehme, was in mir und in meinem Leben geschieht, fühlt sich heute leicht an.

Denn diese Verantwortung gibt mir die Freiheit zu entscheiden, wie ich mit den (negativen) Ereignissen in meinem Leben umgehe:

Ich bin kein Opfer! Ich bin ein Macher! Und ich denke positiv. Alles geschieht zu meinem Besten.

Und das fühlt sich leicht und fantastisch an! Probier’s mal aus! (Achtung, Prozess! Ausgelöst durch eine bewusste Entscheidung!)

Risiko 6: Du lässt los

Manchmal kommst du nicht weiter. Und dann wirst du das Risiko eingehen, etwas loszulassen. Fließen zu lassen. Es in höhere Hände zu legen.

Ja, du kannst es verlieren.

Aber wenn du es loslässt, dann kann es zurückkommen. Und wenn es zurückkommt, dann ist es für dich vorgesehen.

Das funktioniert nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Ideen und Projekten. Probier es aus!

Fazit: Raus aus der Komfortzone!

Das Leben hat ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn du hingehst und Scheiße gibst, bekommst du Scheiße. Gibst du dein Bestes, wirst du das Beste bekommen. 

So einfach ist das.

In welchen Lebensbereichen spürst du die Resonanz deines Tuns und Denkens am deutlichsten?

Diesen Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar